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Segeltörn Azoren

Azoren
Azoren rund

Atlantikinseln zwischen Vulkanen und Walen

Mitten im Atlantik erheben sich die Azoren aus dem Meer: grüne Vulkaninseln, steile Küsten, weite Horizonte und eine beeindruckende Natur machen dieses Revier einzigartig. Mit der KAIRÓS entdecken Sie die Inselwelt rund um Faial, São Jorge und Pico – intensiv, ursprünglich und geprägt vom offenen Atlantik.

Unsere Azoren-Törns finden im Mai statt und starten und enden in Horta auf Faial.
Von dort aus segeln Sie zwischen den zentralen Inseln des Archipels – vorbei an Vulkanlandschaften, grünen Steilküsten und kleinen Hafenorten. Die kurzen Distanzen zwischen den Inseln ermöglichen abwechslungsreiche Etappen, während das offene Atlantikgefühl jederzeit spürbar bleibt. Die Azoren zählen zu den ursprünglichsten und naturbelassensten Revieren Europas.

Quick Facts zu Segelreisen in den Azoren

Highlights

  • Vulkaninseln mitten im Atlantik
  • Wal- und Delfinbeobachtungen mit etwas Glück direkt vom Schiff
  • Ursprüngliche Natur, grüne Landschaften und spektakuläre Küsten

Die beste Reisezeit

Unsere Segelreisen auf den Azoren finden im Mai statt – einer der schönsten Zeiten des Jahres für das Archipel. Die Inseln zeigen sich dann besonders grün, die Temperaturen sind in der Regel schon angenehm mild und die Natur steht in voller Blüte. Gleichzeitig herrschen meist stabile Bedingungen für das Segeln zwischen den Inseln. Für die Azoren gilt trotzdem, dass man ganzjährig auch 4 Jahreszeiten an einem Tag haben kann 😉

Segelbedingungen

Die Azoren bieten ein echtes Atlantik-Revier mit wechselnden Bedingungen, offenen Etappen und spürbarer Atlantikdünung. Gleichzeitig sorgen die vergleichsweise kurzen Distanzen zwischen den Inseln für abwechslungsreiche Tagesetappen. Das Revier eignet sich besonders für Gäste, die naturverbundenes und ursprüngliches Segeln erleben möchten.

Anreise

Die Anreise erfolgt über den Flughafen Horta (HOR) auf der Insel Faial. Von dort erreichen Sie den Einschiffungshafen in kurzer Zeit per Taxi oder organisiertem Transfer.

Top-Highlights & Sehenswürdigkeiten in den Azoren

Horta – legendärer Seglerhafen mitten im Atlantik

Horta – legendärer Seglerhafen mitten im Atlantik

Die kleine Hafenstadt Horta auf der Insel Faial gilt als einer der bekanntesten Seglerhäfen der Welt. Seit Jahrzehnten machen hier Yachten auf Atlantiküberquerungen Halt, wodurch eine besondere maritime Atmosphäre entstanden ist.

Die berühmte Hafenmole mit ihren bemalten Crew-Graffiti, kleine Cafés und der Blick auf die Nachbarinsel Pico verleihen Horta einen ganz besonderen Charakter. Gleichzeitig bildet die Stadt den idealen Ausgangspunkt für Segelreisen durch die Zentralazoren.

Pico – Vulkaninsel und Heimat des höchsten Berges Portugals

Pico – Vulkaninsel und Heimat des höchsten Berges Portugals

Die Insel Pico wird vom gleichnamigen Vulkan dominiert, dem höchsten Berg Portugals. Der markante Kegel ist oft schon von weitem sichtbar und prägt die gesamte Landschaft der Insel.

Neben ihrer vulkanischen Natur ist Pico auch für ihre Weinlandschaften bekannt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Schwarzes Lavagestein, kleine Dörfer und spektakuläre Küsten schaffen eine beeindruckende Kulisse zwischen Atlantik und Vulkan.

SMI Vista do Rei 01 1980

São Jorge – grüne Steilküsten & ursprüngliche Natur

São Jorge zählt zu den ursprünglichsten Inseln der Azoren. Die langgezogene Vulkaninsel beeindruckt mit steilen Klippen, sattgrünen Hängen und den berühmten „Fajãs“ – kleinen, flachen Küstenebenen am Fuß der Steilküste.

Die Insel wirkt ruhig, naturbelassen und authentisch. Kleine Orte, traditionelle Landwirtschaft und spektakuläre Ausblicke machen São Jorge zu einem perfekten Ziel für alle, die die Azoren abseits klassischer Touristenrouten erleben möchten.

Atlantik, Wale & weite Horizonte

Atlantik, Wale & weite Horizonte

Die Azoren gehören zu den besten Regionen Europas für Wal- und Delfinbeobachtungen. Mit etwas Glück lassen sich Pottwale, Delfine oder andere Meeresbewohner direkt vom Schiff aus beobachten.

Das offene Atlantikgefühl begleitet die gesamte Reise: klare Luft, weite Horizonte und ständig wechselnde Lichtstimmungen schaffen eine intensive Atmosphäre, die dieses Revier so besonders macht.

Ihre Segelreise – optimal geplant

Ihre Segelreise – optimal geplant

Sie möchten wissen, ob die Azoren das passende Revier für Sie sind oder Fragen zur Anreise nach Horta haben?
Unsere Experten beraten Sie gerne persönlich und helfen Ihnen, den passenden Törn mit der KAIRÓS zu finden.

Ursprüngliches Segeln im Herzen des Atlantiks

Ursprüngliches Segeln im Herzen des Atlantiks

Ein Segeltörn auf den Azoren bedeutet Natur, Weite und echtes Atlantikgefühl. Zwischen Vulkaninseln, grünen Hängen und tiefblauem Meer erleben Sie ein Revier, das deutlich ursprünglicher und rauer wirkt als klassische Mittelmeerziele.

Ob beim Segeln zwischen den Inseln, beim Landgang in kleinen Hafenorten oder beim Blick auf die Vulkane am Horizont – die Azoren verbinden intensive Naturerlebnisse mit entspanntem Bordleben und außergewöhnlicher Atmosphäre.

Das sagen unsere Gäste über ihre Zeit an Bord

  • Reisebericht von Heinz-Dieter Heibach

    Überführungstörn auf der KAIRÓS Portimao/PT – Valencia/ESP

    Wer hätte das gedacht!!! Als ich meine Frau Barbara im Oktober 2025 mit leuchtenden Augen eine Broschüre von Sailing-Classics studieren sah, ahnte ich noch nicht, dass wir schon wenig später einen Überführungstörn mit der KAIRÓS buchen würden. Doch der Reihe nach. Für uns zwei Fahrtensegler mit unserer kleinen ETAP 23iL war es eigentlich gar nicht vorstellbar, einmal auf einem großen Zweimaster mitfahren und dort selbst Hand anlegen zu dürfen. Nach einem kurzfristig mit Frau Sturm im Stuttgarter Vertriebsbüro anberaumten Informationstermin stand für uns fest: Diesen Törn werden wir angehen und so fieberten wir dem Beginn der Reise im Juni 2026 entgegen. Für uns stand das Segeln mit der KAIRÓS und weniger das Buchtentingeln im Fokus. Gerade einmal zehn Tage lagen zwischen dem Ende eines eigenen Törns und dem Abflug nach Portugal. Bei diesem Törn war ich zuvor einhand von Südholland über den englischen Kanal bis in die Südbretagne und dann weiter zusammen mit Barbara nochmal für einige Wochen auf der Biskaya gesegelt. Schon Tage vor ihrer Ankunft verfolgten wir die KAIRÓS über Vesselfinder auf Ihrem Weg von den Azoren hinüber nach Portimao. Die freudige Anspannung stieg.

    Als wir die KAIRÓS dann das erste Mal in natura sahen, war die Vorfreude für den Check-in am Folgetag riesig.

    Kapitän und Sailing-Classics CEO Seren Elgün begrüsste uns zehn Passagiere mit seiner siebenköpfigen Crew herzlich an Bord. Gleich am nächsten Morgen ging es nach einem kurzen Badestopp nahe Portimao weiter zum vorerst letzten Ankerstopp bei Faro. So blieb für die Gäste genügend Zeit sich an Bord einzurichten und mit der KAIRÓS vertraut zu werden. Denn der bevorstehende Nonstop-Törn Richtung Valencia würde uns in den ersten zwei Tagen auf See einiges abverlangen.

    Vor der Straße von Gibraltar waren bis zu 47 kt Wind aus Ost angesagt. Auf der Kreuz Richtung Tarifa wurden später einmal sogar 50 kt auf dem Windmesser abgelesen. Schiff, Crew und natürlich auch die Gäste waren gefordert. Ich genoss es dabei jedoch, die KAIROS mit ihren 153 Tonnen durch bis zu 4 m hohe Wellen hoch am Wind steuern zu dürfen. Auf unserer kleinen ETAP war ich im englischen Kanal zuletzt auf raumen Wind mit bis zu 32 kt gesegelt. Dabei ist man auf diesem Boot den Elementen sehr viel näher. Kein Vergleich zum majestätischen Erleben auf der KAIRÓS. Zusammen mit Seren befuhr ich in der dritten Nacht die Straße von Gibraltar. Es gab relativ wenig Schiffsverkehr und das nächtliche Tanger sowie der Affenfelsen von Gibraltar leuchteten dabei fast mystisch vor dem dunklen Hintergrund der dahinter liegenden Berge. Nach den Strapazen auf dem Atlantik dann am Folgetag im Mittelmeer gefühlte Bedingungen wie auf einem Ententeich. Wir beobachteten Delfine sowie Thunfische und Barracudas beim Jagen, zwei Mondfische (Mola Mola) trieben an der Oberfläche und später mein persönliches Highlight, eine Schule von sechs Pilotwalen, die ich erst durch Ihren lauten Gesang wahrgenommen hatte. Diese besonderen Geschöpfe begleiteten uns ganz gemächlich für rund eine halbe Stunde. Freude pur!

    Und dann immer wieder diese Sonnenuntergänge auf See. Ich liebe sie!!! Die Servicecrew umsorgte uns auch bei den schwierigsten Bedingungen hervorragend. Der Bordingenieur fand für das kleinste Problem eine schnelle Lösung und die Schiffsführung mit Kapitän, 1st Mate und Deckhand gaben nicht nur den Segelnovizen unter den Gästen stets ein sicheres Gefühl! In den verbleibenden Tagen cruisten wir, mit Unterbrechung von mehreren Badestopps mitten auf hoher See, bis nach Valencia, wo wir nach 711 NM ein Ankermanöver unter Segeln fuhren. Chapeau! Nach einer finalen Nacht vor Anker, lag am letzten Morgen ein bisschen Wehmut in der Luft. Beim Frühstück wurde nur leise gesprochen. Die Crew bereitete alles für unsere Abreise vor. In den letzten sieben Tagen waren wir – Crew und Gäste - eine Einheit auf Zeit geworden! Ich bin sehr zufrieden und glücklich darüber, dass ich die Stammcrew bei Schiffsführung und Manövern aktiv unterstützen durfte. Insbesondere die Wachen mit Kapitän Seren Elgün haben mich seemännisch und gerade bei der Führung eines Großseglers, ein ganzes Stück weiter gebracht.

    Nachdem nicht nur unter der Besatzung beim Abschied Tränen geflossen waren, checkten wir aus und fuhren mit der zweiten Gruppe zum Hafen. Dort, von Land aus, schauten Barbara und ich uns gedankenversunken ein vorerst letztes Mal „unsere“ KAIRÓS an.
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  • Kapitän Nico und seine Crew haben einen großartigen Job gemacht

    Eine rundherum gelungene Reise

    Das war eine rundherum gelungene Reise, angefangen von der Organisation und Information im Vorfeld bis zur Betreuung und Versorgung an Bord! Kapitän Nico und seine Crew haben einen großartigen Job gemacht, so dass ich mich die ganze Zeit an Bord sehr wohl gefühlt und die Reise sehr genossen habe. Alle Crewmitglieder waren stets aufmerksam, liebenswert und jederzeit hilfsbereit! Auch die Mitreisenden waren sehr schnell eine harmonische und fröhliche Gemeinschaft geworden. Ich werde diese Reise als ganz besonderes Erlebnis in Erinnerung behalten und euch gerne weiterempfehlen.
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    Reiner nach der Atlantiküberquerung W-O auf der CHRONOS
  • Meine Atlantiküberquerung

    Meine Erwartungen wurden einmal mehr übertroffen

    Es war eine fantastische Reise. Ich fühlte mich auf der RHEA ja schon ein wenig zu Hause. Ich kannte das eine oder andere Crewmitglied und wusste schon in etwa, was auf mich zukommen würde. Meine Erwartungen wurden einmal mehr übertroffen. Die Crew war äußerst professionell, freundlich, zuvorkommend und verbindlich. Immer ein Lächeln auch wenn ihnen wegen mangelndem Wind nicht immer danach war. Die Service Mädels waren hinreißend! Hilfsbereit, äußerst freundlich, immer lächelnd und sehr kompetent. Ich möchte der ganzen Crew nicht nur ein Sträußchen sondern einen riesigen Blumenkranz flechten. Das Essen von Tylor war jeden Tag aufs Neue ein Genuss. Für mich ein Rätsel, wie das für 19 Passagiere und 10 Crewmitglieder zu bewerkstelligen ist. Hut ab vor dieser Leistung; vor der Leistung aller!!!
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    Karin nach ihrer Überfahrt Teneriffa – St. Martin
  • Die Crew an Bord war super!

    Eine sehr gelungene Mischung

    Sehr gelungene Mischung aus Segeln, Ausflügen, Kultur und Hintergrundinfo. Die Crew an Bord war super!

    Bianka und Dirk nach ihrem Kapverden-Törn auf der CHRONOS im November
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    Bianca und Dirk
  • Was für ein Gefühl...

    Eine wunderbare Atlantiküberführung

    Ich habe eine wunderbare Atlantiküberführung erlebt und denke noch jeden Tag dran. Was für ein Gefühl, da «ganz» alleine während 3 Wochen draußen zu sein; das wird immer ein Teil von mir bleiben…. Und dann die netten Gespräche mit tollen Leuten, wie man doch so schön sagt: alle im gleichen Boot. Die Crew war grossartig; bei Sandy und Agi hatte ich das Gefühl, dass es immer aussah, als ob es ihr erster Tag an Bord war, so voller Energie und Freundlichkeit; ein herzliches Merci, so wie wir das hier in der Schweiz sagen…. Für mich war es eine unglaubliche Erfahrung und ich freue mich jetzt schon auf einen neuen Segeltrip (diesmal mit meinem Mann).
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    Irene
  • Es war ein Traum-Trip…

    Ein Traum-Trip über den Atlantik

    Es war ein Traum-Trip… Jeden Morgen stand ich während des RHEA-Törns noch im Dunklen auf und setzte mich nach der Begrüßung der Nachtschicht-Crew mit einer Stirnlampe auf eine Sitzbank und begann in den dämmernden Morgen hinein zu schreiben. Das Leben zu ordnen – lässt sich das besser gestalten als während einer dreiwöchigen Überfahrt durch eine leere Welt (die ja unter dem Kiel keineswegs leer ist)? … Eine wunderbare Zeit, … vor allem die beiden Stopps, die uns ein Bad im 5.000 Meter tiefen Atlantik ermöglichten. Das alles wird also unvergesslich bleiben, ein Lebenstraum…
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    Peter

Erleben Sie den Atlantik unter weißen Segeln

Entdecken Sie unsere Segelreisen rund um die Azoren

stillvoll, authentisch, unvergesslich

Wir haben die Antworten für Sie

FAQs zu Segeln in den Azoren

Im Mai herrschen meist milde Temperaturen, frühlingshafte Bedingungen und gute Voraussetzungen für Segeltörns zwischen den Inseln.

Die Azoren eignen sich besonders für naturverbundene Gäste, die ursprüngliche Landschaften, Atlantikfeeling und abwechslungsreiche Segelbedingungen schätzen.

Start- und Zielhafen ist Horta auf der Insel Faial.

Ja, die Azoren zählen zu den besten Regionen Europas für Wal- und Delfinbeobachtungen – Sichtungen sind mit etwas Glück direkt vom Schiff aus möglich.

Ja – auf dem Atlantik gilt erst recht: Der Wind gibt den Kurs vor. Die Route kann je nach Wetter und Bedingungen angepasst werden, damit Sie die schönsten Häfen und angenehmsten Segeltage erleben.

Ja, kurze Landausflüge gehören zum Programm: von kleinen Hafenorten über traditionelle Dörfer bis hin zu Natur-Highlights wie den Fajãs auf São Jorge oder den Weinlandschaften auf Pico.

An Bord ist bereits vieles für Sie vorbereitet – Handtücher, Shampoo und in der Regel auch Sonnenschutzprodukte stehen bereit. Für die Azoren empfehlen wir Kleidung im Zwiebelprinzip, feste Schuhe für Landgänge, eine winddichte Jacke und Regenschutz. Am besten reisen Sie mit weichen Reisetaschen, da sie sich in den Kabinen leichter verstauen lassen und mehr Platz bieten als Koffer.

Unsere Kabinen sind komfortabel und durchdacht gestaltet, mit Schrank, Ablagen und Stauraum unter den Betten. Für den Reisezeitraum ist ausreichend Platz vorhanden, am besten eignen sich faltbare Reisetaschen statt Hartschalenkoffer.

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