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Atlantiküberquerung unter Segeln

Fotoshooting Markus 2024

Was bedeutet eine Atlantiküberquerung unter Segeln?

Einmal den Atlantik auf einem Segelschiff zu überqueren bedeutet für viele die Erfüllung eines Lebenstraums; in jedem Fall ist es ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Eine klassische Atlantiküberquerung unter Segeln ist eine Reise zwischen den Kanaren oder Kapverden und der Karibik sowie umgekehrt von der Karibik Richtung Europa, bei der Segler mehrere tausend Seemeilen auf offener See zurücklegen. Die beliebte Barfußroute startet zum Beispiel auf der kapverdischen Insel São Vicente oder auf Teneriffa und endet auf Martinique bzw. Antigua in der Karibik. Eine große Atlantiküberquerung von der Karibik nach Europa führt Sie auf der West-Ost-Route bzw. Nordroute z. B. von Antigua nach Gibraltar.

Unterwegs können Sie sich auf reichlich Vitamin D freuen. Die Atlantikregionen profitieren von viel Sonne – auf den Kanaren sowie in der Karibik sind 300 Sonnentage pro Jahr keine Seltenheit. Noch wichtiger fürs Segeln ist allerdings der Wind, der die Route, Geschwindigkeit und Sicherheit einer Atlantiküberquerung maßgeblich bestimmt. Auf der klassischen Passatroute Richtung Karibik weht zwischen November und Januar der Nordost-Passat konstant mit 15 bis 25 Knoten, was ein ruhiges, planbares Downwind-Segeln ermöglicht. Für die Rücküberquerung im April und Mai nutzen Segler die Westwindzone, die oft ein zügiges Vorankommen ermöglicht. Durch Tiefdrucksysteme und insgesamt wechselhafte Bedingungen sind bei einer Atlantiküberquerung in diese Richtung navigatorisches Können und Flexibilität gefragt. Mit den erfahrenen Crews von Sailing-Classics sind Sie dabei in besten Händen.

Eine Atlantiküberquerung eignet sich für erfahrene Segler, die ein intensives Hochseesegelerlebnis suchen, aber auch für Segel-Enthusiasten bzw. Einsteiger, die in einer kleinen Gruppe die offene See kennenlernen möchten. Familien mit größeren Kindern, Paare, Freunde oder Alleinreisende, die Abenteuer mit Komfort verbinden wollen, finden bei einer Reise mit Sailing-Classics ideale Bedingungen. Ein kompetentes Briefing, erfahrene Segelprofis als Crew und eine hochwertige Bordausstattung sorgen für Sicherheit, Vertrauen und ein entspanntes Erlebnis an Bord.

Die wichtigsten Routen im Überblick

Der Atlantik kann über verschiedene Routen mit einer Segelyacht überquert werden, wobei manche anspruchsvoller sind als andere. Die genaue Passage kann auch mal variieren und richtet sich letztendlich nach Wind- und Wetterbedingungen. Je nach Jahreszeit, Windverhältnissen und persönlichem Anspruch verläuft eine Atlantiküberquerung also auf unterschiedlichen Routen.

Atlantikcrossing RHEA

Die Barfußroute – Von den Kanaren oder Kapverden in die Karibik

Die klassische „Barfußroute“ ist die Ost-West-Passage über den Atlantik, bei der Sie von einem Ausgangshafen wie Teneriffa auf den Kanaren oder São Vicente auf den Kapverden in die Karibik segeln. Diese Route nutzt die beständigen Nordost-Passatwinde und gilt als die unkomplizierteste, wetterstabilste Atlantiküberquerung. Lange, gleichmäßige Etappen unter Passatsegeln sorgen dabei für ein entspanntes und angenehmes Segelerlebnis.

Atlantikcrossing RHEA

Von West nach Ost – Die Nordroute über die Azoren für abenteuerlustige Segler

Diese Route beschreibt die West-Ost-Überquerung, die nautisch anspruchsvoller ist als die Barfußroute. Start ist in der Karibik, z. B. auf Antigua, dann führt der Kurs nordöstlich über den Atlantik häufig bis zu den Azoren, etwa nach Horta auf Faial. Je nach Wetterlage geht es weiter Richtung Europa, etwa in den Mittelmeerraum oder nach Gibraltar. Die Nordroute erfordert aufgrund der westlichen Winde aktives Segeln und eine ständige Wetterbeobachtung, was sie für erfahrene Segler spannender macht als andere Routen.

Delfine springen neben der Yacht durch den Atlantik

Die Passatroute

Die Passatroute beschreibt keine feste Strecke, sondern ein windtechnisches Konzept für Segeln mit dem Passatwind auf Ost-West-Strecken. Dabei werden die konstanten Passatwinde zwischen November und Januar genutzt, die planbares Downwind-Segeln ermöglichen. In der Praxis fällt die Passatroute oft mit der Barfußroute zusammen; eben genau so, wie der Wind den Weg weist.

Atlantikcrossing CHRONOS

Kleine Atlantiküberquerungen

Neben den klassischen Langstreckenrouten bieten sich auch kürzere Atlantikpassagen an, z. B. von den Azoren nach Portimão in Portugal oder von Gibraltar zu den Kapverden. Diese Überquerungen sind ideal, um sich langsam heranzutasten und Hochseesegelerfahrung zu sammeln, bevor man sich auf längere Atlantikpassagen begibt.

Ihre Segelreise – optimal geplant

Ihre Segelreise – optimal geplant

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Wie lange dauert eine Atlantiküberquerung?

Wie lange dauert eine Atlantiküberquerung?

Den Atlantik auf einer Segelyacht zu überqueren, dauert je nach Route unterschiedlich lange. Für eine anspruchsvolle große Atlantiküberquerung unter Segeln, zum Beispiel von Antigua in der Karibik über die Azoren oder direkt nach Gibraltar, sind rund drei Wochen einzuplanen. Die einfachere Barfußroute von den Kanaren oder Kapverden in die Karibik dauert in etwa zwei Wochen. Kleinere Überquerungen wie zum Beispiel von Gibraltar zu den Kapverden oder von den Azoren nach Portugal sind schon in ein bis knapp zwei Wochen machbar.

Die beste Jahreszeit für die Überquerung

Wichtig für eine Atlantiküberquerung mit einem Segelschiff sind die Passatwinde, die dafür sorgen, dass die Windverhältnisse in vielen Teilen konstant sind. Natürlich variieren auf einer so langen Überfahrt die Wetterverhältnisse, sodass es wichtig ist, durch die Wahl der richtigen Reisezeit für maximalen Komfort beim Segeln zu sorgen.

Die ideale Reisezeit hängt stark von der Route ab: Während die klassische Atlantiküberquerung von Europa in die Karibik zwischen November und Januar mit stabilen Passatwinden erfolgt, liegt das optimale Zeitfenster für die Rücküberquerung Richtung Europa im Frühjahr.

Unsere Sailing-Classics Atlantiküberquerungen starten im April und Mai – eine Zeit, in der sich stabile Wetterfenster im Nordatlantik bilden und die Bedingungen für die anspruchsvollere West-Ost-Route ideal sind. Diese Route erfordert mehr navigatorisches Können und Flexibilität, belohnt aber mit einem besonders intensiven Segelerlebnis fernab der klassischen Passatstrecke.

Auf einen Blick: Die beste Reisezeit für Ihre Atlantiküberquerung im Vergleich

Route Idealer Zeitraum Windverhältnisse Segelerlebnis Perfekt geeignet für
Barfußroute:
Von Europa in die Karibik
November bis Januar Konstante Nordost-Passatwinde Ruhiges Downwind-Segel, gut planbar Einsteiger, Genießer
Nordroute:
Von der Karibik nach Europa
März bis Mai Wechselnde Wettersysteme, Westwinde Anspruchsvoll, aktiv, navigatorisch spannend Erfahrene Segler, Abenteuerlustige

Was erwartet Sie an Bord?

Mit maximal 26 Gästen und einer 7- bis 10-köpfigen Crew entsteht an Bord eine persönliche Atmosphäre – beim Dinner, beim gemeinsamen Sundowner an Deck oder bei zwanglosen Gesprächen zwischendurch. Am letzten Abend lädt der Kapitän zum Captain’s Dinner ein, wo Sie gemeinsam die Reise Revue passieren lassen und im eleganten Ambiente ein letztes Mal die hervorragende Küche genießen.

Egal, auf welcher Yacht Sie unterwegs sind: Jede hat ihren eigenen Charakter. Die CHRONOS und die RHEA bieten besonders viel Raum, Komfort und ein elegantes Ambiente, während die etwas kleinere KAIRÓS für ein besonders persönliches Erlebnis mit weniger Gästen steht. Hier können Sie Ihre eigenen Segelerfahrungen besonders intensiv einbringen. Segeln auf dem Atlantik ist dabei eine besonders naturnahe und nachhaltige Art zu reisen. Der Wind ist der wichtigste Antrieb, und beim Ankern wird großer Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Meeresfauna geachtet.

Brauche ich Segelerfahrung für eine Atlantiküberquerung?

Den Atlantik zu überqueren ist ein besonders intensives Erlebnis und auch für Segelprofis anspruchsvoll. Dennoch können Sie auch ohne Segelerfahrung an Bord gehen, da unsere professionelle, erfahrene Crew die Segelyacht sicher führt. Wenn Sie Segelerfahrung haben und aktiv mithelfen möchten, dürfen Sie das gerne. Als Gast können Sie zum Beispiel beim Setzen und Trimmen der Segel mitwirken, sich zu Wachen einteilen lassen und auch selbst am Steuer stehen. Aber: Alles kann, nichts muss – es besteht absolut keine Verpflichtung.

Sie sind aktiver Segler? Dann kommen Sie bei Sailing-Classics vor allem auf anspruchsvollen Törns wie Atlantiküberquerungen auf Ihre Kosten, wenn intensiver und auch nachts gesegelt wird. Manche Törns sind als Überführungstörns gekennzeichnet; hier liegt der Schwerpunkt auf dem Segeln und weniger auf Komfort oder festen Abläufen an Bord, dafür können Sie ordentlich mit anpacken.

Deck einer Segelyacht bei Dämmerung auf dem Atlantik

Atlantiküberquerung mit Sailing-Classics – So funktioniert’s

Eine Atlantiküberquerung mit Sailing-Classics verbindet naturverbundenes Hochseesegeln mit Stil, Komfort und professioneller, persönlicher Begleitung. Sie reisen an Bord einer eleganten Großyacht und werden von der professionellen nautischen Crew betreut, die Sie Schritt für Schritt in das Leben unter Segeln einführt. Segelkenntnisse sind dabei von Vorteil, aber keine Voraussetzung.

Die Anreise zum Ausgangspunkt Ihrer Atlantiküberquerung erfolgt mit dem Flugzeug, auf die Azoren oder die Kapverden zum Beispiel über Lissabon oder in die Karibik über internationale Drehkreuze wie London oder Paris.

Die Einschiffung startet am Anreisetag üblicherweise um 18 Uhr. Nach einem ausführlichen Briefing im Hafen starten Sie gemeinsam in die Überfahrt, die je nach Route mehrere Tage bis Wochen auf dem offenen Atlantik umfasst. Unterwegs wechseln sich aktive Segelphasen, gemeinsame Mahlzeiten, entspannte Stunden an Deck und gelegentliche Badepausen ab, bei denen Sie mitten auf offener See in die Wellen eintauchen. Wetter und Wind geben den täglichen Rhythmus vor, und genau das macht den einzigartigen Reiz einer Atlantiküberquerung aus, genauso wie das Gefühl, fernab jeglicher Zivilisation im Einklang mit der Natur zu sein.

Dank kleiner Gruppen mit maximal 26 Mitreisenden, persönlicher Atmosphäre und hochwertiger Ausstattung an Bord erleben Sie den Atlantik intensiv, sicher und komfortabel – fernab vom Massentourismus, auf eine nachhaltige Art und Weise und in besten Händen. Am letzten Tag beim Captain’s Dinner und spätestens zurück im Hafen können Sie das gemeinsame Erlebnis feiern.

Grundsätzlich sollten Sie Ihren Rückflug mit ein bis drei Tagen Puffer planen, um Wetterverhältnisse berücksichtigen zu können, die die tatsächliche Dauer eines Törns beeinflussen können. Wir empfehlen aber ohnehin noch ein paar Tage Urlaub mit festem Boden unter den Füßen dranzuhängen und zum Beispiel die Schönheit der Karibik an Land kennenzulernen.

Das sagen unsere Gäste über ihre Zeit an Bord

  • Reisebericht von Heinz-Dieter Heibach

    Überführungstörn auf der KAIRÓS Portimao/PT – Valencia/ESP

    Wer hätte das gedacht!!! Als ich meine Frau Barbara im Oktober 2025 mit leuchtenden Augen eine Broschüre von Sailing-Classics studieren sah, ahnte ich noch nicht, dass wir schon wenig später einen Überführungstörn mit der KAIRÓS buchen würden. Doch der Reihe nach. Für uns zwei Fahrtensegler mit unserer kleinen ETAP 23iL war es eigentlich gar nicht vorstellbar, einmal auf einem großen Zweimaster mitfahren und dort selbst Hand anlegen zu dürfen. Nach einem kurzfristig mit Frau Sturm im Stuttgarter Vertriebsbüro anberaumten Informationstermin stand für uns fest: Diesen Törn werden wir angehen und so fieberten wir dem Beginn der Reise im Juni 2026 entgegen. Für uns stand das Segeln mit der KAIRÓS und weniger das Buchtentingeln im Fokus. Gerade einmal zehn Tage lagen zwischen dem Ende eines eigenen Törns und dem Abflug nach Portugal. Bei diesem Törn war ich zuvor einhand von Südholland über den englischen Kanal bis in die Südbretagne und dann weiter zusammen mit Barbara nochmal für einige Wochen auf der Biskaya gesegelt. Schon Tage vor ihrer Ankunft verfolgten wir die KAIRÓS über Vesselfinder auf Ihrem Weg von den Azoren hinüber nach Portimao. Die freudige Anspannung stieg.

    Als wir die KAIRÓS dann das erste Mal in natura sahen, war die Vorfreude für den Check-in am Folgetag riesig.

    Kapitän und Sailing-Classics CEO Seren Elgün begrüsste uns zehn Passagiere mit seiner siebenköpfigen Crew herzlich an Bord. Gleich am nächsten Morgen ging es nach einem kurzen Badestopp nahe Portimao weiter zum vorerst letzten Ankerstopp bei Faro. So blieb für die Gäste genügend Zeit sich an Bord einzurichten und mit der KAIRÓS vertraut zu werden. Denn der bevorstehende Nonstop-Törn Richtung Valencia würde uns in den ersten zwei Tagen auf See einiges abverlangen.

    Vor der Straße von Gibraltar waren bis zu 47 kt Wind aus Ost angesagt. Auf der Kreuz Richtung Tarifa wurden später einmal sogar 50 kt auf dem Windmesser abgelesen. Schiff, Crew und natürlich auch die Gäste waren gefordert. Ich genoss es dabei jedoch, die KAIROS mit ihren 153 Tonnen durch bis zu 4 m hohe Wellen hoch am Wind steuern zu dürfen. Auf unserer kleinen ETAP war ich im englischen Kanal zuletzt auf raumen Wind mit bis zu 32 kt gesegelt. Dabei ist man auf diesem Boot den Elementen sehr viel näher. Kein Vergleich zum majestätischen Erleben auf der KAIRÓS. Zusammen mit Seren befuhr ich in der dritten Nacht die Straße von Gibraltar. Es gab relativ wenig Schiffsverkehr und das nächtliche Tanger sowie der Affenfelsen von Gibraltar leuchteten dabei fast mystisch vor dem dunklen Hintergrund der dahinter liegenden Berge. Nach den Strapazen auf dem Atlantik dann am Folgetag im Mittelmeer gefühlte Bedingungen wie auf einem Ententeich. Wir beobachteten Delfine sowie Thunfische und Barracudas beim Jagen, zwei Mondfische (Mola Mola) trieben an der Oberfläche und später mein persönliches Highlight, eine Schule von sechs Pilotwalen, die ich erst durch Ihren lauten Gesang wahrgenommen hatte. Diese besonderen Geschöpfe begleiteten uns ganz gemächlich für rund eine halbe Stunde. Freude pur!

    Und dann immer wieder diese Sonnenuntergänge auf See. Ich liebe sie!!! Die Servicecrew umsorgte uns auch bei den schwierigsten Bedingungen hervorragend. Der Bordingenieur fand für das kleinste Problem eine schnelle Lösung und die Schiffsführung mit Kapitän, 1st Mate und Deckhand gaben nicht nur den Segelnovizen unter den Gästen stets ein sicheres Gefühl! In den verbleibenden Tagen cruisten wir, mit Unterbrechung von mehreren Badestopps mitten auf hoher See, bis nach Valencia, wo wir nach 711 NM ein Ankermanöver unter Segeln fuhren. Chapeau! Nach einer finalen Nacht vor Anker, lag am letzten Morgen ein bisschen Wehmut in der Luft. Beim Frühstück wurde nur leise gesprochen. Die Crew bereitete alles für unsere Abreise vor. In den letzten sieben Tagen waren wir – Crew und Gäste - eine Einheit auf Zeit geworden! Ich bin sehr zufrieden und glücklich darüber, dass ich die Stammcrew bei Schiffsführung und Manövern aktiv unterstützen durfte. Insbesondere die Wachen mit Kapitän Seren Elgün haben mich seemännisch und gerade bei der Führung eines Großseglers, ein ganzes Stück weiter gebracht.

    Nachdem nicht nur unter der Besatzung beim Abschied Tränen geflossen waren, checkten wir aus und fuhren mit der zweiten Gruppe zum Hafen. Dort, von Land aus, schauten Barbara und ich uns gedankenversunken ein vorerst letztes Mal „unsere“ KAIRÓS an.
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  • Schnuppertörn in Malta

    Ahoi, wir kommen gerne wieder.

    An jenem Morgen des 3. Tages schlugen die Wellen hoch und peitschten mit grosser Wucht an die Schiffswand der majestätischen Chronos. Auf meine Frage, welche Windstärke wir haben, entgegnete Felix, der junge und leidenschaftliche Kapitän: Wir haben eine 5. Ein surreales Bild: Ein stetiges auf- und ab, festklammernd an jedem griffähnlichen Teil und der heisse Kaffee, stabil auf dem Morgentisch (Gummimatte sei Dank).

    Meine Partnerin und ich erlebten 3 unvergessliche Tage auf der Chronos mit vieler solcher Eindrücken. Obwohl ich vom Charakter her, eher vom ängstlichen Schlag bin und einen grossen Respekt vor dem weiten Meer habe, fühlten wir uns zu jeder Zeit sicher und wohl. Nicht zuletzt wegen der professionellen Crew, welche sehr hilfsbereit, geduldig und die Gäste rundum verwöhnt haben. Auch die kulinarische Reise auf dem Schiff mit vielen Köstlichkeiten, hat uns verzaubert. Wie der Koch - immer mit einer Prise Humor auf den Lippen, auf engstem Raume - diese 20 Gäste verköstigte, bleibt eines der grossen Seefahrtsrätsel.

    Ihr könnt Euch auf ein kleines Abenteuer freuen, ob gemütliches sonnen auf Deck, die Ausflüge mit dem Motorbötchen an die schönsten Plätze, dem Kapitän bei der Arbeit zusehen oder mithelfen die grossen Segel hochzuziehen; eine Reise, die man nicht alle Tage erleben wird.

    Ahoi, wir kommen gerne wieder.
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    Samuel und Elke im Juni '26 auf der Chronos rund um Malta
  • Jeden Wunsch von den Augen abgelesen

    5 Sterne +

    Die Crew hat uns wirklich jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Das Essen war hervorragend… Sollte ich für Küche und Service Sterne vergeben, so wären das 5+. .. Wir hatten sehr viel Spaß!!!
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    Isabella nach dem Weihnachts- und Silvestertörn auf der CHRONOS in den Grenadinen
  • Wir genießen unsere 5. Reise

    Ein großes Lob

    Wir genießen nun schon zum fünften Mal eine Reise mit Sailing Classics, diesmal zwischen den griechischen Inseln. Und im November möchten wir mit der Rhea über den Atlantik segeln. Mit Pieter haben wir einen herausragenden Kapitän kennengelernt, der uns viel Freude bereitet hat. Auch möchte ich den Referenten Marc loben, der uns mit seinem ungeheurem Wissen und seiner mitnehmenden und humorvollen Art in die griechische Geschichte eingeführt hat. Ein großes Lob gilt auch der gesamten Mannschaft.
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    Peter und Lore im Oktober auf der RHEA – Segeln & Geschichte in den südlichen Kykladen
  • Loved every minute of it

    Absolutely marvelous charter

    It was an absolutely marvelous charter. Loved every minute of it. I have chartered boats a number of times, and I have never had such a friendly, positive, and accommodating captain and crew. And the food was superb.
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    David (USA) with family and friends after a private charter of KAIRÓS in Croatia July 2025
  • Ein Traum wird wahr

    Mit der Chronos von Neapel nach Salerno

    Die Sonne strahlte, das Meer glitzerte, die Amalfiküste präsentierte sich uns von Beginn an von ihrer schönsten Seite. Schon gleich bei der Ausfahrt von Neapel begleitete uns ein verspielter Delfin, es sollte nicht der Letzte sein auf unserer Reise!

    Die Amalfiküste mit ihren malerischen Buchten, kleinen Inseln und kristallklarem Wasser luden zum Schwimmen, Schnorcheln und Wassersport ein. Eines der atemberaubenden Erlebnisse war für mich der Ankerplatz bei den Faraglione, die drei bekannten Felsformationen vor Capri.

    Aber auch an Land gab es bei unseren zahlreichen Landausflügen viel zu entdecken. Ein besonderer Höhepunkt war für mich dabei der Besuch des Castello Aragonese auf Ischia. Das Castell befindet sich auf einer kleinen Felseninsel, die mit einer Brücke mit dem alten Ort Borgo di Celsa verbunden ist. Nach dem steilen Aufstieg wird man mit einem grandiosen Blick auf Ischia und die Nachbarinseln belohnt.

    Die Weiterfahrt über Capri und Sorrent Richtung Positano an der Steilküste entlang, ist weiterhin spektakulär, die Farben des Meeres wechseln von Türkis zu Blau.

    Diese Woche ist für mich ein unvergessliches Erlebnis. Die Schönheit der Küste, die unvergesslichen Landausflüge, das harmonische Miteinander, das wunderbare Essen und die zahlreichen Schwimmstopps waren eine perfekte Mischung aus Entspannung, Segeln und Sightseeing. Und natürlich die tolle Crew, ohne die solch ein Erlebnis gar nicht möglich wäre!!!
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    Claudia Weissinger nach Ihrer Reise auf der Chronos entlang der Amalfiküste

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Häufige Fragen zur Atlantiküberquerung (FAQ)

Eine Atlantiküberquerung mit einem Segelschiff ist ein unvergessliches Erlebnis, ein Abenteuer, das Segel-Enthusiasten und Weltenbummler gleichermaßen begeistert. Damit Sie die Zeit unterwegs auch richtig genießen können, sollten Sie Freude daran haben, gemeinsam als Team auf hoher See zu segeln und das Leben an Bord für mehrere Tage aktiv zu gestalten. Dabei ist es nicht entscheidend, ob Sie ein erfahrener Segler sind, motivierter Einsteiger mit Lust auf Praxiserfahrung – oder auch einfach nur zuschauen und vielleicht etwas dazulernen wollen. Wichtig ist, dass Sie offen für eine intensive Segelerfahrung und das Leben auf hoher See sind. Unsere Atlantiküberquerungen sind auch noch in einem gehobeneren Alter möglich, mehr dazu im Blog „Segeltörn ab 50“.

Welche Route zu Ihnen passt, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Die Barfußroute von den Kanaren oder Kapverden in die Karibik ist klassisch, komfortabel und dank der Passatwinde ideal für planbares Downwind-Segeln. Die Nordroute von der Karibik aus – häufig mit Kurs auf die Azoren – ist sportlich anspruchsvoller und steht für aktive Navigation. Die kleine Atlantiküberquerung eignet sich, wenn Sie erste Segelerfahrungen auf kürzeren Etappen sammeln und dennoch nicht auf offene See verzichten möchten.

Grundsätzlich sollten Sie sich gesundheitlich bereit fühlen, mehrere Tage auf hoher See zu verbringen und keine Probleme mit einem eventuell auch mal etwas raueren Seegang sowie Bewegung an Deck haben. Außerdem sind Teamgeist sowie Flexibilität an Bord gerne gesehen, da Wetter- und Windverhältnisse den Tagesablauf beeinflussen. Wenn Sie bereits erste Erfahrungen auf kürzeren Hochseetörns oder Trainingstörns sammeln konnten, ist das umso besser, aber keine Voraussetzung. Achten Sie bei der Buchung Ihrer Reise mit Sailing-Classics darauf, wie der Törn klassifiziert ist. Bei einer Überführungsfahrt steht das Segeln – gerne auch die aktive Mithilfe – im Vordergrund. Hier wird je nach Route und Jahreszeit ein sogenanntes „Medical“, ein Zertifikat zur Seediensttauglichkeit verlangt, der Service kann eingeschränkt sein und gegebenenfalls fallen Badepausen weg.

Auf den Yachten von Sailing-Classics hat die Sicherheit der Gäste oberste Priorität. Die Schiffe entsprechen den neuesten Sicherheitsstandards. Kapitän und Steuermann sind Absolventen der Berufs-Seefahrtschule und bilden sich regelmäßig fort. Auch die übrige Crew wird intensiv auf Notfälle vorbereitet. Zu Beginn jeder Reise erhalten alle Gäste eine ausführliche Sicherheitseinweisung, außerdem finden Übungen zur Seenotrettung statt, sodass Sie bestens vorbereitet sind. Die Route wird flexibel an Wetter- und Windbedingungen angepasst, um größtmögliche Sicherheit und hohen Komfort zu gewährleisten.

Auch als Alleinreisender sind Sie bei einer Atlantiküberquerung herzlich an Bord unserer Yachten willkommen. Dank der überschaubaren Gruppengröße ist die Atmosphäre persönlich und bei Gelegenheiten wie dem gemeinsamen Sundowner oder dem Dinner ergeben sich viele Gelegenheiten, Mitreisende kennenzulernen.

Bei einer Atlantiküberquerung mit Sailing-Classics sind Sie rundum versorgt. Inklusive sind die Kosten für die erfahrene nautische Crew und den aufmerksamen Service, die Unterkunft an Bord in den komfortablen Kabinen mit Klimaanlage, der Seetransport, die Vollpension an Bord inklusive Captain’s Dinner am letzten Abend sowie als Getränke, Wasser, Tee und Filterkaffee. An- und Abreise, Transfers, Getränke wie Softdrinks oder alkoholische Getränke sowie Trinkgelder sind nicht inklusive.

Die klassischen Langstrecken wie die Barfußroute von den Kanaren/Kapverden in die Karibik finden in der Regel zwischen November und Dezember statt, wenn die Passatwinde stabil wehen. Die Rücküberquerung von der Karibik Richtung Europa auf der Nordroute wird im Frühjahr, von März bis Mai durchgeführt, wenn sich günstige Wetterfenster bilden. Kleinere Überquerungen, zum Beispiel von Gibraltar zu den Kapverden oder von den Azoren nach Portugal, finden immer vor bzw. nach den großen Überfahrten statt. Die erfahrene Crew von Sailing-Classics sorgt dafür, dass jede Atlantiküberquerung sicher und komfortabel durchgeführt wird, unabhängig vom Zeitpunkt.

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