Zum Hauptinhalt springen
Fotoshooting Markus 2024

Segeltörn Atlantik

Atlantik-Segelreisen entdecken
  • Moderne, luxuriöse Yachten mit höchstem Komfort

  • Kleine Gruppen & persönliche Atmosphäre

  • Privater Chefkoch & erfahrene Crew

Segelabenteuer auf dem Atlantik

Ein Segeltörn auf dem Atlantik mit Sailing-Classics führt Sie durch drei Inselreviere und über den offenen Ozean. Dazu zählen die Kanaren mit Teneriffa, die Kapverden und die Azoren sowie die Atlantiküberquerungen zwischen Europa und der Karibik. Je nach Route verbringen Sie zwischen 7 und 22 Nächten an Bord einer klassischen Großyacht, begleitet von einer erfahrenen Crew und gemeinsam mit höchstens 26 Gästen.

Unsere Segelreviere auf dem Atlantik im Überblick

Ein Ozean und drei unterschiedliche Segelerlebnisse. Vom entspannten Törn durch die Inselwelten bis zur anspruchsvollen Ozeanpassage bietet der Atlantik für jeden das passende Revier.

Die kapverdischen Inseln

Die Kapverden sind das ursprünglichste unter unseren Atlantikrevieren. Der Archipel vulkanischen Ursprungs liegt rund 570 Kilometer vor der Westküste Afrikas und umfasst neun bewohnte Inseln. In Mindelo können Sie die kreolische Kultur mit ihrer Morna-Musik erleben, während auf dem Wasser ein verlässlicher Passat für sportliche Segeltage sorgt. Unsere Themenreise verbindet São Vicente, Boa Vista, Sal und Santo Antão.

Die Inselwelt der Azoren

Die Azoren sind neun grüne Vulkaninseln rund 1.500 Kilometer westlich des portugiesischen Festlands, geprägt von sattgrünen Kraterlandschaften und einem der weltweit bedeutendsten Gebiete für Walbeobachtungen. Rund 24 Wal- und Delfinarten sind hier heimisch, darunter ganzjährig Pottwale sowie vor allem im April und Mai Blau- und Finnwale. Gesegelt wird im Frühjahr zwischen Faial, São Jorge und Pico.

Atlantiküberquerungen

Die Ozeanpassage ist für viele ein Lebenstraum. Das Spektrum reicht von kleinen Passagen ab Gibraltar oder Malaga bis zur großen Überquerung zwischen Europa und der Karibik auf der berühmten Barfußroute. Alles zu Routen, Terminen und Anforderungen erfahren Sie auf unserer Seite zur Atlantiküberquerung.

Ihre Segelreise – optimal geplant

Ihre Segelreise – optimal geplant

Sie wissen noch nicht genau, welche Segelreise am besten zu Ihnen passt? Unsere Experten nehmen sich Zeit für Sie, beantworten Ihre Fragen und finden gemeinsam mit Ihnen die perfekte Route. Vereinbaren Sie einfach Ihr persönliches Beratungsgespräch – kostenlos und unverbindlich.

Beste Reisezeit und Windverhältnisse auf dem Atlantik

Sailing-Classics ist zu zwei Jahreszeiten auf dem Atlantik unterwegs. Im November und Dezember führen die Reisen zu den Kanaren und Kapverden sowie auf den Passatrouten in Richtung Karibik. Von März bis Mai stehen die Azoren und die Rückpassagen nach Europa auf dem Programm.

Für beständige Segelbedingungen sorgt der Nordostpassat, der über viele Monate zuverlässig weht und rund um die Kapverden meist 15 bis 25 Knoten erreicht. Alle Törns finden außerhalb der Hurrikan-Saison statt. Besonders eindrucksvoll sind die Nächte auf offener See: Fernab jeglicher Lichtverschmutzung ist der Sternenhimmel so klar zu sehen wie nur selten an Land.

Revier Reisezeit bei Sailing-Classics Charakter
Kapverden November und Dezember warm, sportlicher Passat, ursprünglich
Azoren April und Mai grün, wechselhafter, Wal-Hotspot
Atlantiküberquerungen Herbst und Frühjahr Ozeanpassage, Barfußroute

Welcher Atlantik-Törn passt zu Ihnen?

Welches Revier am besten zu Ihnen passt, hängt von Ihren persönlichen Vorstellungen ab. Teneriffa empfiehlt sich für alle, die eine kurze Anreise und milde, beständige Segelbedingungen schätzen. Die Kapverden verbinden Wärme und kreolisches Flair mit sportlichen Passatwinden. Auf den Azoren erwarten Sie im Frühjahr grüne Landschaften, viel Ruhe und gute Chancen auf Walbeobachtungen.

Für alle, die sich den Traum einer Ozeanpassage erfüllen möchten, bietet unsere Seite zur Atlantiküberquerung einen Überblick über die passenden Routen. Jedes Revier hat seinen eigenen Reiz. Gerne unterstützen wir Sie in einem persönlichen Gespräch dabei, den Törn zu finden, der am besten zu Ihnen passt.

Unsere Yachten und das Leben an Bord

Unsere klassischen Großyachten CHRONOS, RHEA und KAIRÓS sind zwischen 38 und 54 Meter lang und für längere Etappen auf See ausgelegt. Gleichzeitig bieten sie den Komfort eines stilvollen Boutique-Hotels unter Segeln. Sie wohnen in einer klimatisierten Kabine mit eigenem Bad. Eine erfahrene, professionelle Crew sorgt gemeinsam mit dem Chefkoch dafür, dass es Ihnen an Bord an nichts fehlt. Dabei reisen Sie mit höchstens 26 Gästen.

Beim Segeln entscheiden Sie selbst, wie aktiv Sie sein möchten. Sie können beim Setzen und Trimmen der Segel mithelfen, selbst ans Ruder gehen oder das Geschehen einfach vom Deck aus genießen. Getreu dem Motto „Alles kann, nichts muss“ sind unsere Atlantik-Törns für Einsteiger, erfahrene Segler und für Alleinreisende und Paare gleichermaßen geeignet. Auf längeren Passagen führt die Crew die Yacht sicher und souverän über den Atlantik.

Unsere Schiffe

Chronos

Traumhafte Großyacht im klassischen Stil

54m Länge, 1000m² Segelfläche, max. 26 Passagiere und 10 Personen Crew

13 Kabinen mit eigenem Bad, Dusche und Klimaanlage

Fahrtgebiet: Sommer im westlichen Mittelmeer, Winter in der Karibik

Dinghy für Landausflüge, Wassersportequipment

„Ihr segelndes Boutique-Hotel!“

Zum Schiff
CHRONOS

Kairos

Segelyacht im klassischen Stil

38m Länge, 556m² Segelfläche, max. 12 Passagiere und 7 Personen Crew

8 Kabinen mit eigenem Bad, Dusche und Klimaanlage

Fahrtgebiet: Sommer in der Adria unterwegs, Winter in der Karibik

Dinghy für Landausflüge, Wassersportequipment

Zum Schiff
KAIROS

Rhea

Traumhafte Großyacht im klassischen Stil

54m Länge, 1000m² Segelfläche, max. 26 Passagiere und 10 Personen Crew

13 Kabinen mit eigenem Bad, Dusche und Klimaanlage

Fahrtgebiet: Sommer im östlichen Mittelmeer, Winter in der Karibik

Dinghy für Landausflüge, Wassersportequipment

„Ihre Privatyacht auf Zeit!“

Zum Schiff
RHEA

Das sagen unsere Gäste über ihre Zeit an Bord

  • Reisebericht von Heinz-Dieter Heibach

    Überführungstörn auf der KAIRÓS Portimao/PT – Valencia/ESP

    Wer hätte das gedacht!!! Als ich meine Frau Barbara im Oktober 2025 mit leuchtenden Augen eine Broschüre von Sailing-Classics studieren sah, ahnte ich noch nicht, dass wir schon wenig später einen Überführungstörn mit der KAIRÓS buchen würden. Doch der Reihe nach. Für uns zwei Fahrtensegler mit unserer kleinen ETAP 23iL war es eigentlich gar nicht vorstellbar, einmal auf einem großen Zweimaster mitfahren und dort selbst Hand anlegen zu dürfen. Nach einem kurzfristig mit Frau Sturm im Stuttgarter Vertriebsbüro anberaumten Informationstermin stand für uns fest: Diesen Törn werden wir angehen und so fieberten wir dem Beginn der Reise im Juni 2026 entgegen. Für uns stand das Segeln mit der KAIRÓS und weniger das Buchtentingeln im Fokus. Gerade einmal zehn Tage lagen zwischen dem Ende eines eigenen Törns und dem Abflug nach Portugal. Bei diesem Törn war ich zuvor einhand von Südholland über den englischen Kanal bis in die Südbretagne und dann weiter zusammen mit Barbara nochmal für einige Wochen auf der Biskaya gesegelt. Schon Tage vor ihrer Ankunft verfolgten wir die KAIRÓS über Vesselfinder auf Ihrem Weg von den Azoren hinüber nach Portimao. Die freudige Anspannung stieg.

    Als wir die KAIRÓS dann das erste Mal in natura sahen, war die Vorfreude für den Check-in am Folgetag riesig.

    Kapitän und Sailing-Classics CEO Seren Elgün begrüsste uns zehn Passagiere mit seiner siebenköpfigen Crew herzlich an Bord. Gleich am nächsten Morgen ging es nach einem kurzen Badestopp nahe Portimao weiter zum vorerst letzten Ankerstopp bei Faro. So blieb für die Gäste genügend Zeit sich an Bord einzurichten und mit der KAIRÓS vertraut zu werden. Denn der bevorstehende Nonstop-Törn Richtung Valencia würde uns in den ersten zwei Tagen auf See einiges abverlangen.

    Vor der Straße von Gibraltar waren bis zu 47 kt Wind aus Ost angesagt. Auf der Kreuz Richtung Tarifa wurden später einmal sogar 50 kt auf dem Windmesser abgelesen. Schiff, Crew und natürlich auch die Gäste waren gefordert. Ich genoss es dabei jedoch, die KAIROS mit ihren 153 Tonnen durch bis zu 4 m hohe Wellen hoch am Wind steuern zu dürfen. Auf unserer kleinen ETAP war ich im englischen Kanal zuletzt auf raumen Wind mit bis zu 32 kt gesegelt. Dabei ist man auf diesem Boot den Elementen sehr viel näher. Kein Vergleich zum majestätischen Erleben auf der KAIRÓS. Zusammen mit Seren befuhr ich in der dritten Nacht die Straße von Gibraltar. Es gab relativ wenig Schiffsverkehr und das nächtliche Tanger sowie der Affenfelsen von Gibraltar leuchteten dabei fast mystisch vor dem dunklen Hintergrund der dahinter liegenden Berge. Nach den Strapazen auf dem Atlantik dann am Folgetag im Mittelmeer gefühlte Bedingungen wie auf einem Ententeich. Wir beobachteten Delfine sowie Thunfische und Barracudas beim Jagen, zwei Mondfische (Mola Mola) trieben an der Oberfläche und später mein persönliches Highlight, eine Schule von sechs Pilotwalen, die ich erst durch Ihren lauten Gesang wahrgenommen hatte. Diese besonderen Geschöpfe begleiteten uns ganz gemächlich für rund eine halbe Stunde. Freude pur!

    Und dann immer wieder diese Sonnenuntergänge auf See. Ich liebe sie!!! Die Servicecrew umsorgte uns auch bei den schwierigsten Bedingungen hervorragend. Der Bordingenieur fand für das kleinste Problem eine schnelle Lösung und die Schiffsführung mit Kapitän, 1st Mate und Deckhand gaben nicht nur den Segelnovizen unter den Gästen stets ein sicheres Gefühl! In den verbleibenden Tagen cruisten wir, mit Unterbrechung von mehreren Badestopps mitten auf hoher See, bis nach Valencia, wo wir nach 711 NM ein Ankermanöver unter Segeln fuhren. Chapeau! Nach einer finalen Nacht vor Anker, lag am letzten Morgen ein bisschen Wehmut in der Luft. Beim Frühstück wurde nur leise gesprochen. Die Crew bereitete alles für unsere Abreise vor. In den letzten sieben Tagen waren wir – Crew und Gäste - eine Einheit auf Zeit geworden! Ich bin sehr zufrieden und glücklich darüber, dass ich die Stammcrew bei Schiffsführung und Manövern aktiv unterstützen durfte. Insbesondere die Wachen mit Kapitän Seren Elgün haben mich seemännisch und gerade bei der Führung eines Großseglers, ein ganzes Stück weiter gebracht.

    Nachdem nicht nur unter der Besatzung beim Abschied Tränen geflossen waren, checkten wir aus und fuhren mit der zweiten Gruppe zum Hafen. Dort, von Land aus, schauten Barbara und ich uns gedankenversunken ein vorerst letztes Mal „unsere“ KAIRÓS an.
    Ganzen Bericht lesen
  • Kapitän Nico und seine Crew haben einen großartigen Job gemacht

    Eine rundherum gelungene Reise

    Das war eine rundherum gelungene Reise, angefangen von der Organisation und Information im Vorfeld bis zur Betreuung und Versorgung an Bord! Kapitän Nico und seine Crew haben einen großartigen Job gemacht, so dass ich mich die ganze Zeit an Bord sehr wohl gefühlt und die Reise sehr genossen habe. Alle Crewmitglieder waren stets aufmerksam, liebenswert und jederzeit hilfsbereit! Auch die Mitreisenden waren sehr schnell eine harmonische und fröhliche Gemeinschaft geworden. Ich werde diese Reise als ganz besonderes Erlebnis in Erinnerung behalten und euch gerne weiterempfehlen.
    Ganzen Bericht lesen
    Reiner nach der Atlantiküberquerung W-O auf der CHRONOS
  • Meine Atlantiküberquerung

    Meine Erwartungen wurden einmal mehr übertroffen

    Es war eine fantastische Reise. Ich fühlte mich auf der RHEA ja schon ein wenig zu Hause. Ich kannte das eine oder andere Crewmitglied und wusste schon in etwa, was auf mich zukommen würde. Meine Erwartungen wurden einmal mehr übertroffen. Die Crew war äußerst professionell, freundlich, zuvorkommend und verbindlich. Immer ein Lächeln auch wenn ihnen wegen mangelndem Wind nicht immer danach war. Die Service Mädels waren hinreißend! Hilfsbereit, äußerst freundlich, immer lächelnd und sehr kompetent. Ich möchte der ganzen Crew nicht nur ein Sträußchen sondern einen riesigen Blumenkranz flechten. Das Essen von Tylor war jeden Tag aufs Neue ein Genuss. Für mich ein Rätsel, wie das für 19 Passagiere und 10 Crewmitglieder zu bewerkstelligen ist. Hut ab vor dieser Leistung; vor der Leistung aller!!!
    Ganzen Bericht lesen
    Karin nach ihrer Überfahrt Teneriffa – St. Martin
  • Die Crew an Bord war super!

    Eine sehr gelungene Mischung

    Sehr gelungene Mischung aus Segeln, Ausflügen, Kultur und Hintergrundinfo. Die Crew an Bord war super!

    Bianka und Dirk nach ihrem Kapverden-Törn auf der CHRONOS im November
    Ganzen Bericht lesen
    Bianca und Dirk
  • Was für ein Gefühl...

    Eine wunderbare Atlantiküberführung

    Ich habe eine wunderbare Atlantiküberführung erlebt und denke noch jeden Tag dran. Was für ein Gefühl, da «ganz» alleine während 3 Wochen draußen zu sein; das wird immer ein Teil von mir bleiben…. Und dann die netten Gespräche mit tollen Leuten, wie man doch so schön sagt: alle im gleichen Boot. Die Crew war grossartig; bei Sandy und Agi hatte ich das Gefühl, dass es immer aussah, als ob es ihr erster Tag an Bord war, so voller Energie und Freundlichkeit; ein herzliches Merci, so wie wir das hier in der Schweiz sagen…. Für mich war es eine unglaubliche Erfahrung und ich freue mich jetzt schon auf einen neuen Segeltrip (diesmal mit meinem Mann).
    Ganzen Bericht lesen
    Irene
  • Es war ein Traum-Trip…

    Ein Traum-Trip über den Atlantik

    Es war ein Traum-Trip… Jeden Morgen stand ich während des RHEA-Törns noch im Dunklen auf und setzte mich nach der Begrüßung der Nachtschicht-Crew mit einer Stirnlampe auf eine Sitzbank und begann in den dämmernden Morgen hinein zu schreiben. Das Leben zu ordnen – lässt sich das besser gestalten als während einer dreiwöchigen Überfahrt durch eine leere Welt (die ja unter dem Kiel keineswegs leer ist)? … Eine wunderbare Zeit, … vor allem die beiden Stopps, die uns ein Bad im 5.000 Meter tiefen Atlantik ermöglichten. Das alles wird also unvergesslich bleiben, ein Lebenstraum…
    Ganzen Bericht lesen
    Peter

Erleben Sie den Atlantik unter weißen Segeln

Entdecken Sie unsere Segelabenteuer auf dem Atlantik – stilvoll, authentisch, unvergesslich

Wir haben die Antworten für Sie

Wichtige Informationen

Auf dem Atlantik segelt Sailing-Classics in vier Revieren: den Kanarischen Inseln rund um Teneriffa, den Kapverden (Cabo Verde), den Azoren sowie auf den Atlantiküberquerungen zwischen Europa und der Karibik. Die Inseltörns umfassen sieben bis zehn Nächte, die Ozeanpassagen sieben bis 22 Nächte. Gesegelt wird auf klassischen Großyachten zwischen 38 und 54 Metern Länge mit höchstens 26 Gästen und einer Crew aus sieben bis zehn Personen.

Die Atlantik-Saison hat zwei Fenster: November und Dezember für die Kanaren, die Kapverden und die Passatrouten in Richtung Karibik, sowie März bis Mai für die Azoren und die Rückpassagen nach Europa. Im Herbst und Winter sorgt der Nordostpassat für beständige Bedingungen und weht auf der Route in die Karibik zwischen November und Januar meist mit 15 bis 25 Knoten. Im Frühjahr ist das Wetter wechselhafter, dafür sind die Azoren besonders grün und die Chancen auf Großwale am besten.

Die Anreise erfolgt per Flug zum jeweiligen Starthafen: Teneriffa wird ab Deutschland in rund 4,5 Stunden direkt angeflogen, Mindelo über den Flughafen São Vicente (VXE) meist mit Umstieg in Lissabon, Horta auf Faial (HOR) ebenfalls über Lissabon. Zu den karibischen Häfen der Überquerungen führen Verbindungen über internationale Drehkreuze wie London oder Paris. Die Einschiffung beginnt in der Regel um 18:00 Uhr am Anreisetag; nach einer Ozeanpassage empfiehlt sich für den Rückflug ein Puffer von einem bis drei Tagen, weil Wind und Wetter die Ankunftszeit beeinflussen.

Die Atlantik-Törns beginnen bei 2.200 € pro Person für sieben Nächte auf der „kleinen“ Atlantiküberquerung von Gibraltar nach Teneriffa (Stand Juli 2026). Ein siebennächtiger Azoren-Törn ab Horta startet bei 3.400 €, die zehnnächtige Kapverden-Themenreise ab Mindelo bei 4.850 €. Für die großen Ozeanpassagen mit 16 bis 22 Nächten liegen die Preise zwischen 6.900 € und 7.800 € pro Person – jeweils inklusive Kabine mit eigenem Bad, professioneller Crew und Vollpension.

Für Einsteiger eignen sich die Inseltörns und die „kleinen“ Atlantiküberquerungen mit sieben bis elf Nächten, für erfahrene Segler die großen Passagen auf der Barfußroute oder der Nordroute mit Nachtetappen und Wachen. Ein Segelschein ist in keinem Fall nötig, weil die professionelle Crew die Yacht führt und Gäste nur mithelfen, wenn sie das möchten. Bei Überführungstörns liegt der Fokus stärker auf dem Segeln als auf Komfort und festen Abläufen.

Die atlantische Hurrikansaison läuft laut National Hurricane Center offiziell vom 1. Juni bis 30. November, mit dem statistischen Höhepunkt um den 10. September. Die Atlantik-Törns starten erst im November und liegen mit den Passagen im Dezember sowie den Rückrouten von März bis Mai außerhalb dieses Zeitraums. Zusätzlich passt der Kapitän die Route flexibel an Wind und Wetter an; die Yachten sind als Passagierschiffe für weltweite Fahrt zugelassen und werden jährlich von einer Klassifikationsgesellschaft geprüft.

Aktualisiert am